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VORWORT
Eine sehr kurze Einführung
Die Bibel:
Die Bibel besteht aus zwei Teilen
1.Das Alte Testament
2.Neue Testament
Die Bibel der Katholiken enthält 73 Bücher ( die von Gott inspiriert worden sein soll)
Und die Bibel der Protestanten 66 Bücher( die von Gott inspiriert worden sein soll)
Und die Bibel der Slawischen Kirchen enthält zusätzlich zu der Bibel der Katholiken noch ein Buch die sogenannte Esra-Apokalypse auch bekannt als vierte Esra also74 Bücher(die von Gott inspiriert worden sein soll).
Die Bibel wurde von nicht weniger als 40 Autoren geschrieben - die genaue Zahl ist nicht zu ermitteln, da einige Bücher von unbekannten Autoren verfasst wurdenn.
Im Katechismus erklärt die katholische Kirche verbindlich:
,,Das Alte Testament bereitet das Neue vor, während dieses das Alte vollendet. Beide erhellen einander; beides sind wahres Wort Gottes(Nr. 140)
Die evangelische Kirche hat in ihren Bekenntnisschriften bis heute verbindlich festgelegt:
Sowohl das Alte als auch das Neue Testament sind ,, einzig Richtiger, Regel und Richtschnur", nach welchen,, müüssen alle Lehren erkannt und geurteilt werden, ob sie gut oder böse, recht oder unrecht sind" ( Konkordienformel aus dem Jahr 1580, Epitome, Summarischer Begriff 3)
Wenn wir über die Bibel sprechen, ist es zunächst wichtig etwas über die Entstehung der ;;heutigen“ Bibel zu wissen.
In ihrer heutigen Form entstand die Bibel erst im späten 4. Jahrhundert. Hieronymus erhielt vom damaligen Papst den Auftrag, aus verschiedenen Bibelversionen einen einheitlichen lateinischen Text herzustellen. Dieser Text, die so genannte Vulgata, ist von der katholischen Kirche auf dem Konzil von Trient (1545-1563) - also viel später - als "fehlerlos" erklärt worden. Der Auftrag gebende Papst Damasus I. hatte in den Jahren 366 und 367 nach blutigen Kämpfen zwischen seinen Anhängern und seinen Gegnern den Papstthron erobert. An einem Tag hat man in einer Kirche 137 Tote gefunden, die dort erschlagen wurden. Das ist in diesem Zusammenhang von Bedeutung, weil viele Menschen glauben, die Bibel sei vom "Geist Gottes" eingegeben, ohne zu wissen, welche "Geister" bei ihrer Entstehung auch beteiligt waren.
Hieronymus erklärte in einem Brief an seinen Auftraggeber, Papst Damasus I. (um 305-384, Papst seit 366), die unbefriedigende Situation.
Nachfolgend
ein Auszug aus diesem Brief, den Hieronymus schrieb, nachdem er die
Überarbeitung der vier Evangelien des Neuen Testaments abgeschlossen
hatte:
„Du( Papst Damasus
I) zwingst mich(Hieronymus), ein neues Werk aus einem alten zu
schaffen, gleichsam als Schiedsrichter zu fungieren über
Bibelexemplare, nachdem diese Plugin-Datei nicht gefunden: "seit
langem" in aller Welt verbreitet sind, und, wo sie voneinander abweichen,
zu entscheiden, welche mit dem authentischen griechischen Text
übereinstimmen. Es ist ein Unterfangen, das ebenso viel liebevolle
Hingabe verlangt, wie es gefährlich und vermessen ist; über die anderen
zu urteilen und dabei selbst dem Urteil aller zu unterliegen; in die
Sprache eines Greises ändernd einzugreifen und eine bereits altersgraue
Welt in die Tage ihrer ersten Kindheit zurückzuversetzen. Wird sich
auch nur einer finden, sei er gelehrt oder ungelehrt, der mich nicht,
sobald er diesen Band Plugin-Datei nicht gefunden: "die Überarbeitung
der Evangelien" in die Hand nimmt und feststellt, dass das, was er hier
liest, nicht in allem den Geschmack dessen trifft, was er einmal in
sich aufgenommen hat, lauthals einen Fälscher und Religionsfrevler
schilt, weil ich die Kühnheit besaß, einiges in den alten Büchern zuzufügen, abzuändern oder zu verbessern?
Zwei Überlegungen sind es indes, die mich trösten und dieses Odium auf
mich nehmen lassen: zum einen, dass du, der an Rang allen anderen
überlegene Bischof, mich dies zu tun heißest; zum
anderen, dass, wie auch meine Verleumder bestätigen müssen, in
differierenden Lesarten schwerlich die Wahrheit anzutreffen ist. Wenn
nämlich auf die lateinischen Texte Verlass sein soll, dann mögen sie
bitte sagen: Welchen? Gibt es doch beinahe so viele Textformen,
wie es Abschriften gibt. Soll aber die zutreffende Textform aus einem
Vergleich mehrerer ermittelt werden, warum dann nicht gleich auf das
griechische Original zurückgehen und danach all die Fehler verbessern,
ob sie nun auf unzuverlässige Übersetzer zurückgehen, ob es sich bei
ihnen um Verschlimmbesserungen wagehalsiger, aber inkompetenter
Textkritiker oder aber einfach um Zusätze und Änderungen unaufmerksamer Abschreiber handelt?
… Ich spreche nun vom Neuen Testament: … Matthäus, Markus, Lukas,
Johannes; sie sind von uns nach dem Vergleich mit griechischen
Handschriften - freilich alten! - überarbeitet worden. Um jedoch allzu
große Abweichungen von dem lateinischen Wortlaut, wie man ihn aus den
Lesungen gewohnt ist, zu vermeiden, haben wir unsere Feder im Zaum
gehalten und nur dort verbessert, wo sich Änderungen des Sinns zu
ergeben schienen, während wir alles übrige so durchgehen ließen, wie es
war.“ (Vorrede
zum Neuen Testament; zit. nach A. M. Ritter, Kirchen- und
Theologiegeschichte in Quellen, Bd. 1 - Alte Kirche, S. 181 f.; im
Original bei J. P. Migne, Patrologiae cursus completus, series Graeca (MPG) 29, Sp. 525 ff.)
Wußten Sie?
- Hieronymus änderte die Evangelien an etwa 3500 Stellen.
- Hieronymus schrieb auch, dass nicht zwei Texte in längeren Abschnitten übereinstimmen und dass es ebensoviele Textformen wie Abschriften gibt; er wies auch darauf hin, dass ,, schwerlich die Wahrheit anzutreffen ist", wo ein Text vom anderen abweiche.
- Das Neue Testament gibt es in nicht weniger als 800 Evangelien- Handschriften aus dem 2. bis 13. Jahrhundert. Die Zahl der Abweichungen und Verschiedenheiten in den ca. 1500 mehr oder weniger vollständig erhaltenen Texten ist enorm
- Es existiert keine einzige Handschrift, die mit den anderen übereinstimmen würde. Theologen zählen 50 000 bis 100 000 Varianten.
- Man kennt 4680 griechische Handschriften des Neuen Testaments, von denen keine zwei genau denselben Text aufweisen.
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,, Bis ins 18. Jahrhundert behauptet man, das Orginal des Markusevangelium zu besitzen und zwar sowohl in Venedig als auch in Prag, und beide Orginale in Latein, das kein Evangelist je gebraucht hat. In Wirklichkeit existiert kein Orginal, blieb weder ein neutestamentliches noch überhaupt ein biblisches Buch in seinem ursprünglichen Wortlaut erhalten. Doch liegen auch die ersten Abschriften nicht vor. Es gibt nur Abschriften von Abschriften von Abschriften. Der heutige Text des Neuen Testaments ist ein Mischtext, das heisst, er wurde aus den verschiedensten Überlieferungen zusammengestückelt. Der Text des " Buches der Bücher", heute in mehr als 1100 Sprachen und Dialekten verbreitet, ist also heillos korrumpiert."
Karl Heinz Deschner: Abermals krähte der Hahn
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" Die Tatsache, dass der neutestamentliche Text in dieser Periode seiner Entwicklung starke Veränderungen erlitten hat, zum Teil einer förmlichen Verwilderung unterlegen ist, kann nur der Unwissenheit leugnen!
Der Theologe Jülicher
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,,Der Orginaltext verschwindet immer mehr, man bemerkt die immer zahlreicher werdenden Widersprüche zwischen den Handschriften verschiedener Überlieferung und versucht, sie auszugleichen: Das Ergebnis ist ein Chaos."
Die Theologen Hoskyns und Daveyl
Gepriesen ist Allah der Erhabene , der mir die Möglichkeit gegeben hat diese Broschüre fertig zustellen.
Ich bitte Allah unserem einzigen Herrn und Schöpfer, all die Menschen rechtzuleiten, die nach der Wahrheit suchen. Möge diese kleine Broschüre dabei helfen, den Wahrheitssuchenden die ,,Schleier vor den Augen“ aufzuheben.
Bücherempfehlung:

Bart D. Ehrman ist Direktor des Department of Religious Studies an der Universität von North Carolina. Er ist Experte für die Geschichte des Neuen Testaments und der frühen Kirche sowei der Leben Lesu-Forschung. Der ehemalige Fundamentalist lebt in Durham, North Carolina.
Nicht wenige Menschen glauben, dass die Bibel das unmittelbare Wort Gottes ist. Für sie hat gott den biblichen Autoren die Hand geführt, und so erzählt die Schrift wörtlich, was Gott gebietet, was Jesus sagte und was Paulus erfahren hat. Unsinn!- sagt Bart D. Ehrman. Auch er war davon überzeugt, dass die Bibel direkt von Gott inspieriert sei-bis er auf die Widersprüche in ihren Testen stieß. Er lernte, die Texte nu zu lesen, und entdeckte : die bibel ist nicht vom Himmel gefallen, sondern in einem höchst weltlichen, sehr langen Prozess nach und nach entstanden. Und die, die die Geschichten aufgeschrieben und die Texte weitergegeben haben, waren nicht immer die Hellsten, die Sorgfälltigsten und die Uneigennützigsten. Da wurde geschlafen, geschlampt und - wenn es denn der höhren Wahrheit oder dem, was man dafür hielt, diente-auch schon mal getrickst.
An vielenBeispielen beschriebt Bart D. Ehrman in diesem Buch, wie die bibel wurde, was sie heute ist und erzählt, WER WO WANN und WARUM die Finger im Spiel hatte.
ISBN 978-3-579-06450-5
Gütersloher Verlagshaus
www.gtvh.de
Der Author dieses 380 Seiten gebundenen Buches ist Prof.David Benjamin ein früherer Geistlicher der römisch-kath. Kirche.Prof. David Benjamin hat sich zum Ziel gesetzt, anhand von Textstellen im Alten Testament nachzuweisen, das viele Prophezeiungen fälschlich auf Jesus anstatt auf Muhammad bezogen wurden und werden. Zur Beweisführung benutzt er nicht nur eine rein inhaltliche Interpretation einzelner Verse, sondern auch historische Begebenheiten, etymologische Untersuchungen und Textvergleiche.Dieses Buch ist von einem ehemals christlichen Priester verfasst, der nach intensiver Beschäftigung mit beiden Religionen schließlich zum Islam konvertierte.
SKD Bavaria-Verlag
ISBN:
1. Auflage 3-926575-00-x
2. Auflage 3-926575-90-5
Der
Autor dieses Buches, Maurice Buchaille, untersucht Aussagen der beiden
Heiligen Schriften, dem Koran und der Bibel, unter dem Aspekt der
Erkenntnisse der modernen Wissenschaft. Durch seine Studien gelangt er
zu dem Schluss, dass die Aussagen des Korans aus der Sicht der
Wissenschaften haltbar sind. Ein Buch, das viele bisher begeistert hat.
Format 13x21 cm, 271 Seiten, HardcoverSKD Bavaria-Verlag
ISBN
3-926575-02-6
Dieses Buch mit dem Titel URSPRUNG DES KORANS ist geschrieben von Dr. Njozi. Unter den Orientalisten herrcht keine einheitliche Meinung zu der Frage nach dem Urheber des Korans, vielmehr stehen ihre Theorien m Widerspruch zueinander, in dieser Abhandlnug werden die Haupttheorien über den Ursprung des Korans kritisch untersucht. Bei der Argumentation werden logische Argumente, geschichtliche Tatsachen, Textkritik und wissenschaftliche Ekenntnisse zu Rate gezogen. So werden in diesem Buch die Themen behandelt, ob der Autor des Korans Muhammad(s) war, ob der Prohet(s) sich von macht und Ruhm leiten ließ und ob die Quellen des Korans jüdische oder christlicheTexte sind.
Andalusia Verlag Karlsruhe
ISBN: 3-937928-02-2
Deutsche Nationalbibliothek
http://d-nb.info/983161763